Dr. Michael Meister begrüßt die Pläne der großen Koalition, das Hospize und die Versorgung der Palliativmedizin ausgebaut werden sollen. Die Union hat bei den Koalitionsverhandlungen darauf Wert gelegt, dass die Bereiche Hospiz und Palliativmedizin bessere Leistungen erhalten sollen. 

In der Klausurtagung am 16. April haben  sich die Koalitionspartner darauf verständigt, dass Hospize und die Palliativversorgung weiterentwickelt werden sollen. Leistungsangebote in den ländlichen Regionen sollen ausgebaut werden. Um das Ziel zu erreichen, beabsichtigt die große Koalition Anreize zu schaffen. Ein weiterer Schritt geht in Richtung Palliativversorgung in Heimen. Die Parlamentarier beabsichtigten diese wichtige Versorgung zu stärken und auszubauen.

Schon Ende 2014 befasste sich die Koalition mit der Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung und legte dazu ein Eckpapier vor. Die Union setzt sich für  eine Überprüfung der gesetzlichen Grundlagen zur Finanzierung der Hospize, eine bessere Qualifikation der Leistungserbringer sowie eine verbesserte Versorgung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher ein.

„Mit diesem Eckpunktepapier war es möglich eine politische und gesellschaftliche Diskussion anzustoßen, die es nunmehr ermöglicht, den Stellenwert der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland hervorzuheben.  so Dr. Michael Meister. ´

Noch in der ersten Jahreshälfte wird die Große Koalition einen Gesetzentwurf zu Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung vorlegen.

„Allen Menschen in Deutschland soll die Hospiz- und Palliativversorgung zugänglich gemacht werden“, sagt Dr. Michael Meister und meint darüber hinaus „ Jeder hat das Recht in Würde zu sterben und jeder hat das Recht auf eine gute Palliativversorgung, wenn er sie braucht“.

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