Wald-Michelbach. Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister und der Wald-Michelbacher Bürgermeister Joachim Kunkel besuchten das Kloster „Buddhas Weg“ im Wald-Michelbacher Ortsteil Siedelsbrunn. In der ehemaligen Fachklinik am Hardtberg ist seit Anfang 2010 ein buddhistisches Kloster und Seminarhaus mit angegliedertem Gesundheitszentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) eingezogen.

    

Dr. Meister und Kunkel wurden von der Ordensschwester Hue Nghien und den spirituellen Meister des Ordens Thien Son begrüßt. Der Orden hat seine Zentrale in Frankfurt, ist jedoch stolz und vor allem glücklich, die ehemalige Fachklink erworben zu haben. Diese steht außerhalb des Ortes. Hierdurch ist es ein Ort der Ruhe und Stille, also ein idealer Standort für ein Buddhistisches Kloster. Viele Umbauten sind noch nötig. Fertig gestellt und renoviert ist der Trakt des  ganzheitliches Gesundheitszentrum mit TCM, Massagen und Ernährungsberatung. Thien Son hat eine 6 jährige Ausbildung  in der Chinesischen Medizin. In deren Tradition ist Gesundheit gleichbedeutend mit der Fähigkeit des Menschen, innere Harmonie zu erhalten. Folgen von Alltagsstress und Sorgen sind Verspannungen, körperliche und emotionale Blockaden und Krankheiten. Ziel der Behandlung durch TCM ist es, den ganzen Menschen zu behandeln und nicht nur Symptome. Nach der Lehre der TCM entstehen Krankheiten im  gesamten Organismus und hängen mit der individuellen Geschichte des Patienten zusammen. Selbst wenn sich Symptome ähnelten, könnten die Ursachen unterschiedlich sein, führte  Thien Son aus. So kommen hier Pulsdiagnose, Akupunktur, Kräuterheilkunde, Massage und Atemtherapie zur Anwendung Weiterhin plant das Kloster auch Seminare für burn-out Patienten.

Bei einem Rundgang durch die ehemalige Klinik zeigte Hue Nghien den Besuchern die Gebäude und erklärte, welche Umbauten und Vorhaben noch geplant sind. Erfreut zeigten sich Meister und Kunkel darüber, dass das Kloster keine finanziellen Risiken hierbei eingehen will und nur die Umbauten vornimmt, die sie auch finanzieren können. Weiterhin nahmen beide zur Kenntnis, dass inzwischen bereits mehrere Arbeitsplätze geschaffen wurden und künftig noch hinzu kommen werden. Beeindruckt war Dr. Meister auch vor der weltoffenen Haltung des Klosters. So sind zum Beispiel auch Christen herzlich willkommen. Man hat  für alle Personen, gleich welcher Herkunft oder Religion immer eine offene Tür und pflegt eine sehr freundliches Verhältnis zu seinen Siedelsbrunner Nachbarn..

Beim abschließenden Teetrinken bedankt sich Hue Ngien für den Besuch von Meister und Kunkel.. Sie war erfreut, dass sich Dr. Meister auch für das der Region nicht alltägliche Kloster die Zeit genommen habe.

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