„Hessen fördert den Brand- und Katastrophenschutz wie kaum ein anderes Bundesland. Mit rund 22 Millionen Euro und einer Förderquote von über 90 Prozent wurde im vergangenen Jahr eine Rekordsumme für den Bedarf an Fahrzeugen und Feuerwehrhäusern aufgewendet. Der Bau von 50 Feuerwehrhäusern und die Anschaffung von 190 Fahrzeugen – 50 weitere wurden vorbeschieden – war so möglich. In diesem Jahr wird die Garantiesumme aus der Feuerschutzsteuer auf 35 und in 2019 sogar auf 40 Millionen Euro erhöht. Damit leistet die Landesregierung ihren Beitrag zu optimalen Bedingungen im Brandschutz. In den letzten zehn Jahren wurde auch der Katastrophenschutz spürbar ausgebaut. Mit insgesamt über 50 Millionen Euro wurde die Zahl der Landesfahrzeuge von 278 auf über 600 mehr als verdoppelt. Umfangreicher und moderner war der Katastrophenschutz in Hessen noch nie ausgestattet“, teilt der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) mit.
„Im Rahmen des neuen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes werden zudem sinnvolle Neuregelungen getroffen. So können zum Beispiel in der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen tätige ehrenamtliche Feuerwehrleute zukünftig einen pauschalierten Betrag erhalten, falls sie keiner Berufstätigkeit nachgehen. Berufstätige können das Arbeitsentgelt ihres Arbeitgebers weiter gewährt bekommen, was bislang nicht möglich ist“, so Bauer weiter.

„Mit steigenden Finanzmitteln und einem verbesserten gesetzlichen Rahmen gewähren wir den über 80.000 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und Helferinnen und Helfern im Katastrophenschutz weiterhin optimale Rahmenbedingungen für ihren Dienst an der Allgemeinheit, für den sie Tag und Nacht bereit stehen“, würdigt Bauer abschließend die Arbeit der Ehrenamtlichen.

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