Auf Informationstour durch ihren Wahlkreis, besuchte die Landtagsabgeordnete Birgit Heitland (CDU) das Einrichtungshaus Willi Jäger GmbH in Birkenau.

Zusammen mit Monika Lübker, Jürgen Kohl und Dr. Bernhard Klein von der CDU Birkenau, traf sie dort Johannes Jäger, den Geschäftsführer des Einrichtungshauses und den Seniorchef Willi Jäger, der das Unternehmen vor über 55 Jahren in Mörlenbach gegründet hatte.

Das bekannte Einrichtungshaus bietet ein vielfältiges Angebot von Polstermöbeln, Küchen, Schlafzimmern, Wohnwänden und Tischgruppen. Hier findet Jeder etwas – je nach Geschmack und Geldbeutel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Gartenmöbeln. Um die 70 Mitarbeiter arbeiten hier. Unter ihnen gibt es Pendler, die beispielsweise aus dem hinteren Odenwald kommen. Der Einzugsbereich der Kundschaft hat einen Umkreis von etwa 300 km.

Vor einem ausgiebigen Rundgang durch das Haus wurden unter anderem die folgenden Themen angesprochen:

Das Einrichtungshaus unterhält in Mörlenbach auf dem ehemaligen Sarasani-Gelände ein Lager. Gerade zu Stoßzeiten des Verkehrs wird auf der relativ kurzen Strecke viel Zeit verloren. Herr Willi Jäger wüsste gerne, wie lang sich das Verfahren der B 38 – Umgehung Mörlenbach – noch hinziehen wird.
Frau Heitland erläuterte dass Sie seit Ihrer Ankunft im Hessischen Landtag regelmäßig an dieses Thema anknüpft.
„Wir haben ein Planfeststellungsverfahren, gegen welches leider geklagt wurde und dessen Entscheidung noch aussteht. Ich weiß, wie wichtig diese Straße für die Menschen in der Region ist und ich versichere Ihnen, auch hier werde ich nicht nachlassen“, so Heitland

Auch für dieses Unternehmen ist es schwierig, kompetente Fachkräfte zu finden. So sucht man beispielsweise schon lange Schreiner, ohne entsprechende Resonanz auf Annoncen. Fachverkäufer sind auch nicht leicht zu finden.

Es wurde auch über die neue EU-Datenschutzverordnung 2018 gesprochen. Man erkennt zwar den Wunsch Verbraucher zu schützen, diese neue Verordnung bringt jedoch einen gewaltigen bürokratischen Aufwand mit sich, der natürlich zusätzlich abgearbeitet werden muss.
Abschließend bedankte sich Birgit Heitland für das informative Gespräch und freute sich mit der Willi Jäger GmbH ein wichtiges Unternehmen in der Region zu haben, welches Arbeitsplätze im ländlichen Raum bietet und gleichzeitig überregional bekannt und von großer Bedeutung ist.

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