„Der Wert unseres Feuerwehrmuseums lässt sich nicht in konkreten Zahlen bemessen. Viel mehr geht es darum, die Exponate für die Nachwelt zu erhalten“, erklärte der Stadtbrandinspektor Schumacher auf Nachfrage. Der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt machte sich, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister, ein Bild von dem 2005 eröffneten Feuerwehrmuseum Lorsch. Die zahlreichen ausgestellten Uniformen, Löschfahrzeuge, Pumpen und Spritzen, ziehen in jedem Jahr zwischen 1000 und 1500 Besucher an.

Damit trage das Museum auch einen Teil zur touristischen Attraktivität des Kreises Bergstraße bei, so Meister. Meister besitzt einen ganz persönlichen Bezug zum Museum. Die Jacke seines Urgroßvaters, früher ebenfalls Mitglied der Feuerwehr Lorsch, und von 1920 bis zu seiner Absetzung im Jahre 1933 sogar deren Kommandant, ist im Rahmen der Ausstellung zu bestaunen. Christian Engelhardt beeindruckten vor allem die Leistungen der 1960 gegründeten Jugendfeuerwehr. Diese kann als 30-maliger Kreis-, fünfmaliger Hessen- und einmaliger Deutscher Meister auf einige Erfolge zurückblicken. „Darauf können Sie zurecht stolz sein“, lobte Engelhardt. Momentan denke man darüber nach, dass Museum offiziell zertifizieren zu lassen. „Dann wären wir nach Fulda das zweite zertifizierte Feuerwehrmuseum deutschlandweit“ so der Stadtbrandinspektor Schumacher. Zur Erhaltung des Museums trägt auch die Stadt Lorsch einen großen Teil bei, indem sie die Gebäude- und Energiekosten trage, betonte Bürgermeister Schönung.

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