(Heppenheim, im Dezember 2018). 49 Reiseteilnehmer starteten erwartungsvoll zu dieser Fahrt. Ziel war das 3-Sterne-superior Hotel-Hohenauer-Hof in Hohenau. 754 m hoch gelegen, etwa 3.800 Einwohner im Bayrischen Wald. Bei der Anreise wurde ein exzellentes Weihnachtsfrühstück serviert. Weihnachtsplätzchen, Wurst, Käse, Lachs und Kaffee ließen keine Wünsche offen. Zwischenstopp in Rothenburg o. T. Freie Reichsstadt bis 1803, hat ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Vor dem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert befindet sich der wohl bekannteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Hier ist auch die spätgotische Jakobskirche mit dem berühmten Altar von Tilmann Riemenschneider. Nach einem 2 stündigen Aufenthalt erfolgte die Weiterfahrt nach Hohenau.

2.Tag: Nach dem Frühstück erfolgte die Abfahrt nach Bodenmais zum traditionsreichen Familienunternehmen "JOSKA", einem der führenden Glasherstellungsbetriebe. Die Verkaufsausstellung auf über 3.000 m2 präsentiert Glas in Vollendung. Der geöffnete Weihnachtsmarkt bietet traumhafte Deko-Ideen sowie mundgeblasene Weihnachtskugeln und den größten gläsernen Weihnachtsbaum der Welt. Weiterfahrt zum ADVENTSINGEN nach Schönbrunn. Kurzer Zwischenstopp in Neu Schönau beim Waldwipfelweg, dieser Weg teilweise bis zu 30 m hoch über den Bäumen bietet einen herrlichen Blick über die Höhenzüge des Bayerischen Walds, das Donautal und die Ebenen des Gäubodens. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Kath. Kirche in Schönbrunn am Lusen. Hier fand das Adventssingen statt. Es war ein wunderschönes Konzert und stimmte uns auf Weihnachten ein. Orgel: Präludium, Kinder- und Jugendchor, Bläserquintett, Dreigesang, Kirchenchor, Geschwister Blob-Bauernmenuett, Zupfkommod-Advent, Buchberger Stubenmusi und Sprecherin mit dem Adventstext. Am Schluß wurde gemeinsam der Adventsjodler gesungen. Im Hotel erwartete uns ein Bayrisches Spezialitäten-Buffet.

3.Tag:Heute besuchte die Gruppe die 3 Flüsse-Stadt-PASSAU.Es wurde der Passauer-Dom ist dem HL. Stephan geweiht. Berühmt ist die Domorgel, die aus fünf eigenständigen Orgeln besteht, die von einem Spieltisch gespielt werden können. Sie besteht aus 17974 Pfeifen und 233 Registern. Es war ein besonderes Erlebnis als der Organist die Orgel spielte und dazu die wundervolle Akustik der Kirche. Auf dem Domplatz befindet sich der Weihnachts-Markt und lädt zum Verweilen ein. Die noch verbliebene Freizeit nutzten viele um die Fußgängerzone in der Altstadt zu besichtigen. Am Nachmittag ging es nach Vilshofen zum schwimmenden Weihnachtsmarkt. Leider war der Markt geschlossen. Man besuchte noch die Pfarrkirche, deren inneres nur so von Gold glänzt. Hier sieht man, dass Vilshofen eine reiche Stadt war. Bei der Rückkehr in das Hotel fing es an zu schneien. Der Chef persönliche führte die Fackelwanderung durch das Dorf. Im Hotel angekommen wurde uns heißer Glühwein zum Aufwärmen serviert. Der Abend klang mit einem adventlichem "Candle Light Dinner" aus.

4.Tag: Nach der Verabschiedung durch den Hotel-Chef erfolgte die Abreise. Über Nacht hat es geschneit, Bilderbuch-Landschaft. Fahrt durch den verschneiten Bay. Wald nach Regensburg, dem Unesco Welterbe, gegründet 179 n. Chr. Am Busbahnhof angekommen erwarteten uns 2 Stadtführer. Über die Steinerne Brücke ging es in die Altstadt und zum Dom und zum Schloß. St. Peter, erbaut von 1273 bis 1872 also 600 Jahre. Markant im Dom ist die Salierkapelle im Südchor, die St. Petrus Glasfenster, der lachende Engel Gabriel, erschaffen um 1280, oder die gotischen Gewölbe im französischen Baustil. Mittagessen war im Brauhaus am Schloss und das hausgemachte Bier schmeckte vorzüglich. Nun war es Zeit den romantischen Weihnachtsmarkt am Schloß mit traditionellen Handwerksbetrieben zu besuchen. Die malerische Kulisse von St. Emmeran verleiht dem Weihnachtsmarkt eine unvergessliche Atmosphäre. Im Schutz der imposanten Schloßfassade erstrahlt der Innenhof durch viele Kerzen, Fackeln und Laternen in einem weichen Stimmungsvollen Licht. Das Kunsthandwerkerdorf bietet traditionelle Kunst, Korbflechter, Töpfer, Goldschmiede sowie Kürschner. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, Offene überdachte Feuerstellen sorgen für Wärme und Behaglichkeit. Mit diesen Eindrücken wurde die Heimreise angetreten. Viel zu schnell mußten wir Abschied nehmen. Der Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Unger bedankte sich sehr herzlich bei den Teilnehmern für die Teilnahme und für die Harmonie, dem Fahrer Peter Zell und Manuela für den Service an Bord. Die Adventsreise hatte uns schöne Tage mit vielen Erlebnissen beschert und die tolle Harmonie und Stimmung der Reisegruppe war aller Ehren wert.

Hans-Jürgen Unger

Kreisvorsitzender der Senioren-Union Kreis-Bergstrasse

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