Das Thema der Schiefergas-Förderung mittels Fracking wird in unserem Land nicht nur kontrovers diskutiert, sondern auch von vielen sehr kritisch gesehen. Das kann angesichts der bestehenden Unsicherheit über eventuelle mittel- und langfristige Umweltschäden des Frackings auch nicht anders sein. „Die beiden die Hessische Landesregierung tragenden Parteien CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben in ihrem Koalitionsvertrag Fracking eine deutliche Absage erteilt. „Es bleibt ohne Wenn und Aber dabei: Wir wollen in Hessen kein Fracking, solange Umweltbelastungen nicht zuverlässig ausgeschlossen werden können.

Der Schutz des Wassers, der Umwelt und der Menschen hat absolute Priorität. Diese Ablehnung macht unsere Landesregierung auch in einem im Juli gestarteten gemeinsamen Bundesratsantrag mit Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg deutlich, den wir ausdrücklich begrüßen“, so die beiden Bergsträßer CDU-Abgeordneten Peter Stephan und Alexander Bauer.

Im Übrigen hat ein Bewerber gerade seine Anträge auf Probebohrungen in Nordhessen zurückgezogen, nachdem das Land nach einer Prüfung eine Genehmigung verweigert hat. Unter anderem will dieser Bundesratsantrag für das konventionelle Fracking, welches in deutlich tieferen Schichten stattfindet als das unkonventionelle Fracking, eine Beteiligung der Öffentlichkeit. Kommunen sollen in das Verfahren schon in der ersten Stufe der bergrechtlichen Zulassung einbezogen werden, öffentliche Interessen dürfen nicht ausgeschlossen und das Verfahren muss insgesamt transparenter gestaltet werden.

Diese Öffentlichkeitsbeteiligung haben wir im Koalitionsvertrag auch vereinbart. „Fracking, bei dem umwelttoxische Substanzen zum Einsatz kommen, lehnen wir als hessische CDU ab. Der Schutz des Trinkwassers und der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger haben für uns alleroberste Priorität“, so die Information der Landtagsabgeordneten Stephan und Bauer.

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