„Die Versorgung des ländlichen Raumes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen ist in Hessen auf einem sehr guten Weg. Mit den jetzt laufenden Projekten erhalten rund 99,5 Prozent der Haushalte in Hessen eine Grundversorgung beziehungsweise eine Grundversorgungsperspektive von 1 MBit/s. Das belegt die Tragfähigkeit der Internet-Strategie der Hessischen Landesregierung. Die Verbindung von privater Initiative, kommunalem Engagement und staatlicher Unterstützung hat nicht nur die Versorgung der Ballungsräume im Blick, sondern geht auch in die Fläche. Das  digitale Netz darf hier keine Lücken haben“, sagte der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU), anlässlich des 3. Hessischen Breitbandgipfels in Frankfurt.

 

Die Breitbandprojektstruktur mit 21 Kreiskoordinatoren, den vier regionalen Breitbandberatern, der Geschäftsstelle Breitband in der Hessen Agentur, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und dem interministeriellen Lenkungsausschuss seien für diese Erfolge eine zentrale Voraussetzung. „Hochgeschwindigkeitsnetze sind ein unverzichtbarer Infrastrukturbestandteil. Ich begrüße es daher, dass das Land für den Ausbau dieser Netze ein groß angelegtes Bürgschaftsprogramm mit einem Volumen von 200 Millionen Euro aufgelegt hat, um den Standort Hessen auch hier zukunftsfest zu machen. Der flächendeckende Ausbau im Odenwaldkreis oder auch die Entstehung eines Hochgeschwindigkeits-Clusters Nordhessen beweisen die Erfolge“, so Bauer. Kürzlich gab es auch Überlegungen der Breitbandberatung des Kreises Bergstraße den Ausbau in Lampertheim, Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim interkommunal voranzutreiben.

 

„Die CDU unterstützt das Ziel der Landesregierung nach Möglichkeit allen hessischen Haushalten einen Zugang zu Hochleistungsbreitband-Internetanschlüssen zu ermöglichen. Hierbei setzen wir auf solche Systeme, welche dem wachsenden Bedarf der Bürger und der Unternehmen auch tatsächlich gerecht werden können. Damit erhalten und schaffen wir attraktive Arbeitsplätze in der Fläche, so dass junge Familien nicht in die Ballungsräume abwandern, sondern Nachfragepotentiale und Kaufkraft gerade auch in den ländlichen Regionen gestärkt werden“, so Alexander Bauer in seiner Mitteilung.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag