Wiesbaden/Bensheim. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat während seiner Sommerreise in Begleitung des CDU Landtagsabgeordneten Peter Stephan den Staatspark Fürstenlager in Bensheim- Auerbach besucht, der vom Kulturinvestitionsprogramm der Landesregierung profitiert. Dabei erläuterte der Minister, dass im Jahre 2017 der Zugang zur Voliere und die Gartenpartie instand gesetzt werden. Diese Gelder stammen aus dem Hessischen Kulturinvestitionsprogramm, für das insgesamt zehn Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren für dringende Sanierungen und Restaurierungen zur Verfügung stehen.  

Die schlichte, dorfartige Anlage des Fürstenlagers ist ein Besuchermagnet in Südhessen. Sie liegt in einem idyllischen Seitental der Ausläufer des Odenwaldes an der Bergstraße und ist um einen Gesundbrunnen angeordnet. Die einzelnen Gebäude wie Fremden- und Kavaliersbau, Prinzen- und Damenbau, Wachen und Remisen sind fast unverändert erhalten geblieben. Umgeben werden sie von einem 46 Hektar großen Park, in dem es exotische Pflanzen und Bäume zu erkunden gibt, zum Beispiel einen der ältesten Mammutbäume Deutschlands.

Damit dieses Ensemble auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, investiert die Landesregierung regelmäßig in die Sanierung des Fürstenlagers. Auch wird die Parklandschaft stetig umgestaltet.   „Sanierungsaufgaben an historischen Gebäuden und Parkanlagen sind in der Regel forschungs- und kostenintensiv und erfordern große Umsicht und intensive Betreuung, wie beispielsweise bei der Sanierung des Herrenhauses für 1,02 Millionen Euro. Dieses Geld ist jedoch gut angelegt, weil es dafür sorgt, dass unsere Kulturschätze für die Menschen erlebbar bleiben“, erklärte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend. MdL Peter Stephan wies auf die hohe Bedeutung des Fürstenlagers als Tourismusmagnet hin und bat um Unterstützung bei der Lösung der schwierigen Parkplatzsituation um den Staatspark.

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