Einschüchterung und Diskriminierung haben nach Meinung des CDU Landtagsabgeordneten
Peter Stephan am Arbeitsplatz nichts zu suchen und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen schaden allen. Daher ist es richtig, dass das Versandunternehmen Amazon sich unter anderem von dem umstrittenen Sicherheitsdienst getrennt hat und durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine erste Prüfung der Leiharbeitsfirma angestoßen wurde. Für die Sorgen und die persönliche Verunsicherung der Betroffenen hat die CDU Hessen großes Verständnis.
 
Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag eine Lohnuntergrenze für die Bereiche beschlossen, in denen tarifvertragliche Branchenregelungen nicht möglich sind. Mit dieser Lohnuntergrenze wird Lohndumping verhindert und gleichzeitig die Tarifautonomie gewahrt. Eine paritätisch besetzte Kommission der Tarifpartner legt die Grenze fest. Durch die Einführung einer solchen Lohnuntergrenze, in den Branchen, wo es keine Tarifverträge gibt, bleibt es möglich, einzelne regionale und strukturelle Besonderheiten zu berücksichtigen. Außerdem wollen wir, dass die Aushandlung durch eine Kommission der Tarifpartner erfolgt“, so Stephan.
 
Der CDU-Politiker wies dabei auch den Vorwurf zurück, am hessischen Arbeitsmarkt habe es „einen rapiden Abbau von Arbeitsplätzen“ gegeben: „Das Gegenteil ist richtig: Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie zuletzt vor 20 Jahren. Mit über 3,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind zudem so viele Menschen wie nie zuvor in der Landesgeschichte in Lohn und Brot!“
 
Und jeder Käufer hat selbst die Möglichkeit, sich denjenigen Händler auszusuchen, dem er vertrauen kann und dessen Zuverlässigkeit er kennt. „Warum also immer nur das Internet benutzen anstatt auch mal in die lokale Buchhandlung zu gehen oder den lokalen Elektrohändler aufsuchen“, so Peter Stephan abschließend. Auch dort gibt es die Über-Nacht-Lieferung.

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