„Die heute von Innenminister Peter Beuth vorgestellte polizeiliche Verkehrsunfallstatistik zeigt: Die Zahl der Verkehrsunfälle ist seit 2009 erstmals unter die Marke von 131.000 gesunken. Gegenüber 2004 hat sich im Jahr 2014 die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Menschen halbiert. Mein Dank gilt der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungsdiensten, die auch im vergangenen Jahr wieder hervorragende Arbeit geleistet haben“, erklärte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Alexander Bauer

„Zur Sicherheit im Straßenverkehr kann jeder beitragen. Am Steuer SMS auf dem Handy schreiben oder im Internet surfen, ist schlicht fahrlässig. Bei Rot über die Ampel ist schlicht ein schwerer Verkehrsverstoß. Hier müssen wir aufpassen, dass sich ein schleichender Verfall der Regeltreue bei Fußgängern und Radfahrern nicht auf den motorisierten Verkehr überträgt“, warnte Bauer. Es sei genau zu beobachten, ob der leichte Anstieg bei der Zahl Schwerverletzter und tödlich im Verkehr Verunglückter im Bereich normaler Schwankungen liege oder andere Ursachen habe.

Sicher ist: „Überhöhte Geschwindigkeit war auch im letzten Jahr Hauptgrund vieler Unfälle. Daher ist es richtig, dass die Polizei in Hessen konsequent gegen Raser vorgeht. Kontinuierliche Verkehrsüberwachungen mit modernster Messtechnik und öffentlichkeitswirksame Aktionen wie der Blitzer-Marathon oder ‚(B)RENNPUNKT Geschwindigkeit‘ sind richtige Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit, die durch einen Rückgang geschwindigkeitsbedingter Unfälle im vergangenen Jahr auch Erfolge zeigen“, erläuterte Bauer.

Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sei aber zu Recht kein Thema. Denn obwohl sich nur ein Viertel der Verkehrsunfälle auf Landstraßen ereigneten, starben fast zwei Drittel aller Verkehrsunfalltoten bei Unfällen auf der Landstraße. „Es ist daher richtig, dass die Polizei die Landstraßen besonders in den Fokus der Verkehrssicherheitsstrategie rückt. Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Wenn ein Mensch plötzlich aus dem Leben gerissen wird, dann bringt dies unendlich viel Leid über die betroffenen Familien. Das müssen wir so gut wie möglich verhindern und jeden Verkehrsteilnehmer zu Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme anhalten“, erklärte Bauer.

„Ältere Menschen sind auch als Fußgänger besonders gefährdet. Hier setzt die Polizei mit zahlreichen Präventionsmaßnahmen an, damit auch im Alter Sicherheit und Mobilität Hand in Hand gehen. Die Verkehrspräventionskampagne MAX richtet sich daher gezielt an ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger“, sagte Bauer.

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