In Hessen gibt es eine neue Sonderregelung für Seniorinnen und Senioren in der Feuerwehr. Sie sieht insbesondere vor, dass Feuerwehrangehörige, die altersbedingt nicht mehr am Einsatzdienst teilnehmen dürfen oder aus anderen Gründen nicht mehr können, weiterhin der Feuerwehr für andere Tätigkeiten zur Verfügung stehen können.

„Ich freue mich, dass die Hessische Landesregierung gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen und der Unfallkasse Hessen diese Sonderregelung gefunden hat, in der es darauf ankommt, dass die Feuerwehrangehörigen bei den beschriebenen Tätigkeiten ohne Einschränkungen gesetzlich unfallversichert sind und ihnen später keine Nachteile entstehen“, informiert der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU), der als innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion auch für die Feuerwehren zuständig ist.

Die Unfallkasse Hessen stellt für die Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen dieser Sonderregelung auch den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz inklusive ihrer Mehrleistungen für Feuerwehrangehörige sicher. „Auch nach dem Übertritt in die Ehren- und Altersabteilung sind die in vielen Jahren erworbenen Erfahrungen und das große Wissen der Feuerwehrfrauen und -männer noch gefragt, egal ob in der Gerätewartung, der Ausbildung oder auch der Brandschutzerziehung.

Diese Aufgaben und Tätigkeiten können die Feuerwehrangehörigen der Ehren- und Altersabteilung auf eigenen Antrag freiwillig und ehrenamtlich übernehmen. Die Wahrnehmung der Aufgaben und Tätigkeiten erfolgt mit Genehmigung des Magistrats oder des Gemeindevorstandes in Abstimmung mit der Leitung der Feuerwehr“, so Bauer abschließend.

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