„Heppenheim profitiert von dem Landesprogramm ‚Aktive Kernbereiche‘ und die Gelegenheit für eine Weiterentwicklung der Innenstadt ist günstig“, findet Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU). „Für Planungen, Ankäufe und Umgestaltungen im Kernbereich gibt es derzeit Zuschüsse“, so Bauer, weshalb es richtig sei dass die Kreisstadt jetzt die Chance ergreife.

Schon vor Jahren habe man für die Aufnahme in das Förderprogramm beschlossen, das Gesicht der Innenstadt attraktiv zu gestalten und weiterzuentwickeln. Denn auch Heppenheim kann sich den allgemeinen Problemen nicht entziehen, über die so viele Städte dieser Größenordnung zu klagen haben. Seit Jahren gehen die kommunalen Investitionen in die Infrastruktur zurück. Durch die Bundesregierung, aber auch die Hessische Landesregierung konnte mit Hilfe von Konjunkturprogrammen und natürlich auch Programmen wie dem Stadtumbauprogramm dieser Investitionsrückstand wenigstens teilweise aufgearbeitet werden.

Seit 2008 ist Heppenheim Teil des Landesprogramms „Aktive Kernbereiche“, das öffentliche Maßnahmen zur Beseitigung von Defiziten im innenstädtischen Erscheinungsbild fördert. Vor Ort zählen die Mängel in der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, aber auch ein Fehlender Lebensmitteleinzelhandel zu den Problemen. Von 2008 bis 2013 flossen über

1 Millionen Euro in Heppenheims Innenstadt. Konkrete Projekte sind und waren die Wiedernutzung des ehemaligen Kaufhauses Metzendorf oder die Entwicklung des Zentralen Parkhofes zu einem Einzelhandelsstandort.

Darüber hinaus wäre die Verbindung der wunderschönen Altstadt mit dem Kernbereich durch eine verbesserte Wegführung zu nennen. „Heppenheim muss als Mittelzentrum seinen Kernbereich weiterentwickeln. Es ist deshalb gut, dass eine zentrales Projekt, die Umgestaltung der lange brachliegenden Innenstadtimmobilie, mit Hilfe von Fördermitteln jetzt angegangen wird“, so Bauer in seiner Mitteilung.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag