Anlässlich des sogenannten „Safer Internet Days“, der 1999 auf Initiative der Europäischen Kommission hin ins Leben gerufen wurde, rät der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer, Eltern ihre Kinder behutsam mit dem Internet vertraut zu machen. „Auf keinen Fall sollte man den Nachwuchs bei den ersten Schritten im World Wide Web sich selbst überlassen. Solange man als Eltern aber einige wichtige Grundregeln beachtet, steht dem unbekümmerten Surfen nichts im Wege“, so Bauer.

Wichtig sei vor allem sich selbst einen Überblick über die Seiten zu verschaffen auf denen die eigenen Kinder unbekümmert „surfen“ können. Auch das große Feld soziale Netzwerke sollte dabei intensiv durchleuchtet werden. „Mit wem darf das Kind chatten, wie wird mit Freundschaftsanfragen von Fremden umgegangen und welche Privatsphäre-Einstellungen sollte ihr Kind benutzen? Diese und andere wichtige Fragen sollten vor dem eigenständigen Benutzen mit den Kindern geklärt werden“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete.

Hilfreiche Informationen gibt es zu diesen Themen auch auf der Internetpräsenz des Bundesfamilienministeriums unter www.surfen-ohne-risiko.net und auf zahlreichen anderen Webseiten. „Ein Problem ist jedoch besonders wichtig: Was einmal im Netz steht, das bleibt meist für immer dort. Deshalb sollte man nicht zuletzt beim Hochladen von Fotos besonders vorsichtig sein und im Zweifel stattdessen einfach mal wieder auf das althergebrachte Fotoalbum zum Einkleben setzen“, so Bauer.

Auch wenn das Recht auf Vergessen im Internet jedem Bürger der EU zusteht, so lehre die Praxis, dass ein vollständiges und restloses Löschen von Daten aus dem Internet praktisch unmöglich sei. Angesichts des unüberschaubaren Datenvolumens, das mittlerweile weltweit unterwegs ist, bleibt eine vollständige „Lösch-Sicherheit“ unmöglich. „Daher gilt es, die junge Generation verantwortungsvoll an das Internets heranzuführen, denn wer von vorneherein aufpasst, ist immer auf der sicheren Seite“, bekräftigte Bauer.

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