„Auch im laufenden Schuljahr werden an allgemeinen Schulen in Hessen mehr Schülerinnen und Schüler gefördert und unterrichtet werden, die eine Beeinträchtigung oder eine Behinderung mitbringen“, teilt der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) mit.

„Zum Schuljahresbeginn hatten die jeweils zuständigen Förderausschüsse (die sich aus Eltern, Lehrern und der Schulleitung zusammensetzen) für 2.174 Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf entschieden, dass sie inklusiv beschult werden. In nur 74 Fällen wurde ein Antrag auf Aufnahme an einer allgemeinen Schule abgelehnt. Eine solche Ablehnung kann seinen Grund darin haben, das eine Schule nicht über die notwendigen personellen oder sächlichen und räumlichen Voraussetzungen verfügt.

Die staatlichen Schulämter haben in jedem Einzelfall die Empfehlungen der Förderausschüsse geprüft. In 471 Fällen sprachen sich die Förderausschüsse einstimmig für den Besuch einer Förderschule aus. Förderschulen fördern die Schüler ganz gezielt und bereiten sie auf die Rückkehr an eine allgemeine Schule vor. Förderschulen sind grundsätzlich Durchgangsschulen“, betont Bauer.

"An den allgemeinen Schulen in Hessen bestehen inzwischen 1.690 Förderschullehrerstellen, die Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen unterstützen. Weitere Stellen werden auch in den kommenden Jahren geschaffen werden“, so Bauer abschließend.

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