„Mit großer Zuversicht können die Schüler, Lehrer und Eltern in Hessen dem am kommenden Montag beginnenden Schuljahr 2015/16 entgegensehen. Die guten Rahmenbedingungen sowie eine historisch unübertroffene Personalausstattung der Schulen ermöglichen Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr bestmögliche Zukunftsperspektiven.

Ungeachtet des aus globalen Krisen und gesellschaftlichen Entwicklungen resultierenden Ressourcenbedarfs und der verfassungsrechtlichen Vorgaben der Schuldenbremse haben CDU und Bündnis 90/Die Grünen nach wie vor einen zentralen Schwerpunkt auf den Bildungssektor gelegt und im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern den Kultusetat trotz rückläufiger Schülerzahlen vollständig von Kürzungen ausgenommen. Im laufenden Haushaltsjahr investiert die hessische Landesregierung für eine gute Ausbildung der gegenwärtigen und kommenden Schülergenerationen mit rund 4,6 Mrd. Euro mehr Geld in die Bildungspolitik als je zuvor in der Geschichte unseres Bundeslandes.

In einem gewaltigen finanziellen Kraftakt belassen CDU und Grüne überdies als bundesweit einzigartige Maßnahme die gesamte demographische Rendite ohne Abstriche im Bildungssystem. Während die SPD-geführten Bundesländer nahezu durchgängig die Verschuldung nach oben und die Zahl der Lehrerstellen nach unten treiben, weiß die hessische Regierungskoalition demgegenüber durch gezielte Schwerpunktsetzungen in Bildung eine nachhaltige, gerechte und zukunftsfähige Perspektive für die jüngeren Generationen sicherzustellen“, kommentiert Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) den Schuljahresbeginn 2015/16.

„Mit dem Pakt für den Nachmittag wird das größte Ganztagsschulprogramm in der Geschichte des Bundeslandes zum kommenden Schuljahr um weitere Schulträger erweitert, nachdem im vergangenen Schuljahr bereits die ersten sechs Pilotregionen ausgewiesen und mit einer zusätzlichen Personalausstattung von 230 Lehrerstellen unterlegt worden waren. Mit dem Programm ‚Integration und Abschluss‘ (InteA) zur Sprachförderung und allgemeinen und beruflichen Bildung für junge Flüchtlinge, Spätaussiedler und Zuwanderer in beruflichen Schulen hat die hessische Landesregierung zudem ein Programm im Volumen von anfänglich rund 150 Lehrerstellen im Gegenwert von rund 7,5 Mio. Euro aufgelegt, das bestehende Angebotslücken bei der Beschulung von Ausländern schließt und vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Herausforderung der Asylproblematik eine Beschulung von Seiteneinsteigern in das Schulsystem zwischen 16 und 18 Jahren ermöglicht.

Das Hessische Kultusministerium hat die Zahl der Lehrerstellen zugunsten des Deutsch-Förderunterrichtes seit 1999 folglich mehr als verdreifacht. Trotz der Bewältigung der Flüchtlingskrise und der Gewährleistung eines flächendeckenden Ganztagsangebotes für alle Grundschulkinder werden auch zum kommenden Schuljahr die hessischen Schülerinnen und Schüler nicht eine einzige Unterrichtsstunde weniger erhalten“, schließt Alexander Bauer seine Stellungnahme.

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