„Als große Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung erweist sich immer mehr ein gewaltbereiter Islamismus, wie er vor allem von den Salafisten vertreten wird. Von den bundesweit rund 4.500 Salafisten sind rund 1.200 in Hessen aktiv. Diese bereiten den Boden für einen gewaltbereiten Islamismus und gefährden das friedliche Miteinander der Religionen. Dem müssen wir entschieden entgegentreten. Um dies auch frühzeitig tun zu können, wurde in Hessen jetzt ein Präventionsnetzwerk gegen Salafismus gestartet.

Betroffene Angehörige können hier ebenso Hilfe finden wie Schulen und andere Einrichtungen, die z.B. mit Veranstaltungen vorbeugend tätig werden können, um der Verbreitung von islamistischem Gedankengut entgegenzuwirken. Erreicht werden sollen die sich radikalisierenden Jugendliche auch direkt, um ihnen mit einem Aussteigerprogramm einen Weg aus dem religiösen Fundamentalismus zu weisen. Mit diesem Netzwerk sind wir bundesweit Vorreiter“, informiert der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU), der auch innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist.

„Im Hessischen Landtag wird zudem eine Fachanhörung zum Problem des Salafismus stattfinden. Unsere Sicherheitsbehörden sind sehr wachsam gegenüber den Gefahren, die aus den von Hasspredigern ausgehenden radikalislamischen Umtrieben erwachsen. Hessens Innenminister Peter Beuth fordert ganz zu Recht, dass auch bundesweit entsprechende Anstrengungen unternommen werden, um unsere Gesellschaft – und nicht zuletzt die überwiegende Mehrzahl der friedlichen Muslime in Deutschland – vor dieser Gefahr zu schützen“, so Bauer abschließend.

**Hinweis: Der Leiter der zentralen Beratungsstelle ist ab sofort unter der Nummer

0911 – 943 43 43 telefonisch zu erreichen.**

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag