Rund 50.000 Jungen und Mädchen packen in diesen Tagen zum ersten Mal ihren Schulranzen. Für sie wie für die insgesamt gut 800.000 Schülerinnen und Schüler in Hessens Schulen gibt es gute Nachrichten zum Schulbeginn: „In keinem anderen Bundesland ist die finanzielle Ausstattung der Schulen durch die Landesregierung höher als in Hessen. Seit dem Jahr 2000 wurden die Bildungsausgaben in Hessen um mehr als 55 Prozent erhöht – ein einsamer Spitzenwert unter allen 16 Bundesländern.

Gemessen an der Bevölkerungsgruppe der unter 30-Jährigen liegt Hessen bei Bildungsausgaben der öffentlichen Haushalte, den Angaben des aktuellen Bildungsfinanzberichtes zufolge, mit 4.588 Euro pro Kopf an der Spitze aller Flächenländer und damit deutlich vor den SPD-regierten Bundesländern, die sich am anderen Ende der Skala befinden. Mit der 105-prozentigen Lehrerversorgung im Landesdurchschnitt hat Hessen zudem ideale Rahmenbedingungen für optimale Unterrichtsqualität und die mit 19,4 Schülern nachweislich kleinsten Grundschulklassen in Deutschland geschaffen“, informiert der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) über die Finanzierung des hessischen Schulsystems.

„Auch in den kommenden Jahren profitieren die hessischen Schüler, Eltern und Schulen von der ungeachtet der Schuldenbremse unverminderten Entschlossenheit der Landesregierung, den Weg einer gezielten Schwerpunktsetzung in Bildungsinvestitionen konsequent fortzusetzen. Der Koalitionsvertrag von CDU und Grünen knüpft dabei nahtlos an die bisherige Praxis einer optimalen Finanzierung des Schulsystems an: Während in anderen Bundesländern massive Kürzungen von Lehrerstellen erfolgen, belässt die Regierungskoalition in Hessen die gesamte demographische Rendite im System und kürzt trotz zurückgehender Schülerzahlen und eines massiven Ausbaus der Unterrichtsversorgung in den zurückliegenden Jahren nicht eine einzige Lehrerstelle“, so Bauer weiter.

„Die Landesregierung hat tatkräftig unter Beweis gestellt, dass sie die hessische Schulvielfalt und die Qualität des hessischen Bildungssystems für die Zukunft zu sichern weiß. Seit 1999 wurde der Bildungsetat von 2,3 Milliarden Euro um mehr als 50 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro im laufenden Haushalt kontinuierlich erhöht. Auch die Kommunen als Schulträger haben dabei massiv von den Investitionen der Landesregierung profitiert.

So wurden im Rahmen des Konjunkturprogrammes alleine 1,2 Milliarden Euro in Maßnahmen zur Sanierung, Erweiterung und den Umbau von Schulgebäuden gesteckt. Kein anderes Bundesland hat ein vergleichbares Investitionsprogramm aufgelegt und den Schulträgern auch nur annähernd gute Rahmenbedingungen zur Optimierung der räumlichen Ausstattung und der Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler verschafft“, erklärte Bauer.

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