„Lehrerbildungsgesetz führt zu Entlastung der Referendare“

Der Hessische Landtag hat eine Änderung der Lehrerausbildung auf den Weg gebracht. Alexander Bauer (CDU), selbst Lehrer,  begrüßt die Novelle des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes: „Durch die Novellierung des Gesetzes wird die Hessische Schullandschaft weiter verbessert. Hessen folgt hier dem bundesweiten Trend.“

Mit der Verkürzung der Dauer der Vorbereitungszeit für angehende Lehrerinnen und Lehrer von derzeit 24 auf 21 Monate wird auf die bildungspolitischen Entwicklungen in Deutschland reagiert. Die neuen Einstellungstermine 1. Mai und 1. November führen letztendlich dazu, dass ein nahtloser Übergang in den hessischen Schuldienst ohne lange Wartezeiten möglich sei. „Die Reduzierung der zu bewertenden Module von derzeit zwölf auf acht führt darüber hinaus zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen der Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten und damit zu einer Entlastung der Referendare“, so Bauer.

Im Rahmen der Anhörung habe es weitere Erkenntnisse gegeben, die CDU und FDP in einen Änderungsantrag aufgenommen hätten. „Wir möchten, dass Berufsschullehrer auch weiter an den Gymnasialzweigen der Berufsschulen unterrichten dürfen. Außerdem wollen wir, dass Berufsschulen auch Ausbildungsschulen für Gymnasiallehrer sein dürfen. Bei der berufsbegleitenden Fortbildung gilt es, Lehrkräfte für den inklusiven Unterricht zu schulen“, so der Abgeordnete. In einem weiteren Schritt beabsichtige man schließlich auch eine Erhöhung des Praxisanteils in der ersten Phase der Lehrerausbildung. „Ich freue mich, dass sich die Regierungskoalitionen darauf verständigen konnten, ein Praxissemester in Hessen einzuführen“, sagte Alexander Bauer.

Der CDU-Bildungspolitiker zog folgendes Fazit: „Eine gute Schule braucht gute Lehrer. Das Lehrerbildungsgesetz gibt die richtigen Antworten darauf, was Lehrer können müssen, um Schüler gut zu unterrichten, und wie die Ausbildung der Lehrer noch effektiver gestaltet werden kann“, so Bauer

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