„Wir Deutschen sind gut beraten, wenn wir das Geschenk der Deutschen Einheit, das sich die Menschen in der damaligen DDR selbst erkämpft habe, hüten und mit Leben füllen. Genau dies hat sich die Hessische Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Volker Bouffier 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer weiterhin zur Aufgabe gemacht.

Allen Menschen, die damals unter Gefahr für Leib und Leben auf die Straße gegangen sind und das Ende der sozialistischen Diktatur eingeläutet haben, gilt heute unser Dank, tiefe Anerkennung und großer Respekt. Jede Verklärung der DDR-Verhältnisse ist nichts anderes als eine Verhöhnung der Opfer dieses Unrechtsstaates, vor allem der Angehörigen unserer an der innerdeutschen Grenze getöteten Landsleute", sagte der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

„Die Bürgerinnen und Bürger in der DDR hatten die Schikanen und Gängelungen satt und sich von den Fesseln einer rückwärtsgewandten Ideologie befreit. Die Deutsche Einheit war und ist ein Gemeinschaftswerk von besonnenen Menschen, die alles wagten und mit heißem Herzen für ihre Freiheit kämpften. Auf der anderen Seite waren es Politiker wie Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher, die den Mantel der Geschichte ergriffen und ihn nicht mehr losließen“, stellte Bauer fest.

Hessen habe, mit Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann an der Spitze, der damaligen Landesregierung, mit seiner schnellen und unbürokratischen Hilfe für Thüringen einen wichtigen und wirksamen Beitrag zum Aufbau im Nachbarbundesland geleistet. „Die Deutsche Einheit gehöre natürlich keiner Partei und doch sind wir stolz darauf, dass die Union immer entschlossen an ihr festgehalten habe. Trotz vieler Anfeindungen und Beschimpfungen hat die Union die Deutsche Einheit nie aus dem Blick verloren und in den schicksalhaften Stunden des Mauerfalls die historische Gelegenheit ergriffen, sie zu verwirklichen. Es ist ein großes Glück, dass wir am Ende des 20. Jahrhunderts wieder ein anerkanntes und geachtetes Mitglied in der internationalen Völkergemeinschaft geworden sind", so Bauer.

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