Alexander Bauer: „Feiertage sind keine Werktage - Karfreitag und Ostern genießen zu Recht besonderen Schutz“

Die große Mehrheit der Deutschen ist einer emnid-Umfrage aus dem Jahr 2011 zufolge dafür, dass kirchliche Feiertage gesetzlich geschützt sind. Auch wenn das bedeute, dass am Karfreitag Diskotheken schließen müssten, sprächen sich mehr als 70 Prozent dafür aus. „Tanzen und feiern ist in unserem freien Land das ganze Jahr über möglich. Am Karfreitag gedenken die Christen dem Leiden und Sterben von Jesus Christus. Auch eine vermeintlich areligiöse Mehrheitsgesellschaft, deren Vertretung die Grüne Jugend Hessen und die Piraten-Partei in diesem Fall für sich reklamieren, sollte die religiösen Gefühle anderer achten und Rücksicht auf den stillen Charakter dieses Tages nehmen“, so Landtagsabgeordneter Alexander Bauer (CDU) in einer Mitteilung zu dem in Hessen geltenden Tanzverbot an kirchlichen Feiertagen.

 

„Der Karfreitag und Ostern genießen aus vielen guten Gründen besonderen Schutz. Beim Karfreitag handelt es sich um einen der höchsten kirchlichen Feiertage in unserem Land. Christen gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu. Ganz bewusst soll dies ein Tag der Ruhe und Besinnung sein. Ostern erinnert an die Auferstehung Jesu von den Toten und die große Bedeutung dieses Ereignisses für die Menschheit. Es ist deshalb für Christen zutiefst verletzend, wenn gerade diese besonderen Tage durch sogenannte Tanz-Demos und öffentlich inszenierte Kirchenaustritte angegriffen werden sollen“, so Bauer.

 

In diesem Jahr spiele die Grüne Jugend in Hessen mit ihrem Aufruf zu einer sogenannten Tanz-Demo auf dem Frankfurter Römerberg am Ostersonntag wiederum eine unrühmliche Rolle bei der Verletzung der Feiertagsruhe. „Auch sonst vertreten die Grünen viele antikirchliche Positionen. Sie wollen den bekenntnisorientierten christlichen Religionsunterrichts in Schulen abschaffen, sie wollen es zulassen, dass religiöse Bekenntnisse straffrei verunglimpft werden dürfen und sie wollen Kruzifixe aus öffentlichen Gebäuden entfernen lassen“,  erklärte Bauer.

 

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